Regionale Rezeptfassung · Franken

Fränkischer Sauerbraten

Soßenlebkuchen macht die dunkle Soße würzig und rund. Dazu passen Knödel, die jeden Tropfen aufnehmen.

Arbeitszeit55 Min.
Beizzeit2 Tage
Garzeit3 Std.
Ruhe / Soße15 Min.

Gesamtablauf: 2 Tage 4 Std. 10 Min. · zusätzlich Beize vollständig abkühlen lassen

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Illustration: Fränkischer Sauerbraten mit Soße angerichtet
KI-generierte Foodillustration; kein Foto eines Kochtests.
Redaktion SauerbratereiQuellenabgleich: 10.10.2026Kein dokumentierter eigener KochtestUnsere Arbeitsweise

Soßenlebkuchen macht die dunkle Soße würzig und rund. Dazu passen Knödel, die jeden Tropfen aufnehmen. Die Mengen sind eine redaktionell ausgearbeitete Ausgangsfassung. Ein eigener Kochtest ist bislang nicht dokumentiert. Garzeit und Säure werden am konkreten Stück geprüft.

Zutaten

Zutatenmengen werden angepasst; Mengen im Anleitungstext beziehen sich auf 4 Grundportionen. Gar- und Beizzeit bleiben Richtwerte; größere Stücke separat beurteilen.

Für den Braten

Für die Beize

Für die Soße

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So wird’s gemacht

  1. 1

    Beize vorbereiten

    Zwiebeln und Möhren schälen und grob schneiden. Essig, Wasser, Gemüse und ganze Gewürze in einem Topf kurz aufkochen. Vollständig abkühlen lassen. Für die geplanten zwei Tage Beize ein frisches, dafür geeignetes Fleischstück verwenden; Verbrauchsdatum und Auskunft des Verkäufers beachten.

  2. 2

    Kalt einlegen

    Fleisch in ein eng passendes sauberes Gefäß legen und mit der vollständig kalten Beize bedecken. Abdecken und für die vorgesehenen zwei Tage im kältesten geeigneten Kühlschrankbereich lagern. Bei Bedarf mit sauberem Besteck wenden. Die Beize ist keine Haltbarkeitsgarantie; bei unsicherer Kühlkette das Fleisch nicht verwenden.

  3. 3

    Anbraten und den Ansatz aufbauen

    Fleisch aus der Beize heben und trocken tupfen. Gemüse absieben; 300 ml Beize für den Bräter abmessen. Öl im schweren Bräter erhitzen und Fleisch rundum bräunen. Herausnehmen, Gemüse anrösten und Tomatenmark kurz mitrösten. Mit Brühe und der abgemessenen Beize ablöschen, den Bratensatz lösen. Benutzte Beize ausreichend erhitzen.

  4. 4

    Sanft schmoren

    Fleisch zurücklegen und zugedeckt im auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen etwa drei Stunden schmoren. Die Flüssigkeit soll nur sanft köcheln. Nach ungefähr einer Stunde kontrollieren und bei Bedarf heiße Brühe ergänzen. Ab zweieinhalb Stunden mit einem dünnen Spieß die Zartheit prüfen; bei Widerstand mehr Zeit geben.

  5. 5

    Die Soße vollenden

    Fleisch herausnehmen und abgedeckt etwa 15 Minuten ruhen lassen. Schmorflüssigkeit durch ein Sieb geben und überschüssiges Fett abschöpfen. Soßenlebkuchen fein zerbröseln, in etwas heißer Flüssigkeit weich werden lassen und in die Soße einrühren. Einige Minuten geben, dann die Bindung prüfen. Falls die Soße zu sauer ist, zuerst mit ungesalzener Brühe verdünnen. Zum Schluss Salz und Pfeffer prüfen. Die gesamte Stärkemenge ist ein Vorrat, keine Pflicht.

  6. 6

    Aufschneiden und servieren

    Fleisch mit einem scharfen Messer quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit heißer Soße servieren. Die vorgeschlagenen Beilagen haben eigene Rezepte und zusätzliche Arbeitszeiten. Für Reste Fleisch mit Soße in kleineren flachen Behältern zügig kühlen und abgedeckt im Kühlschrank lagern.

Quellen & Einordnung

Die verlinkten Quellen belegen Grundlagen oder einzelne regionale Fassungen. Unsere Mengen, Vergleiche und Küchenhinweise sind redaktionell ausgearbeitet.

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