Redaktionelle Beilagenfassung · Überregional

Kartoffelknödel Thüringer Art

Eine redaktionelle Variante aus rohen und gekochten Kartoffeln. Ein Probeknödel hilft, die Bindung vor dem Formen zu prüfen.

Arbeitszeit40 Min.
Garzeit35 Min.

Gesamtablauf: 1 Std. 15 Min.

Zum Rezept ↓
Illustration: Kartoffelknödel Thüringer Art mit Soße angerichtet
KI-generierte Foodillustration; kein Foto eines Kochtests.
Redaktion SauerbratereiQuellenabgleich: 10.10.2026Kein dokumentierter eigener KochtestUnsere Arbeitsweise

Eine redaktionelle Variante aus rohen und gekochten Kartoffeln. Ein Probeknödel hilft, die Bindung vor dem Formen zu prüfen. Diese redaktionelle Küchenfassung ist noch nicht durch einen dokumentierten eigenen Kochtest bestätigt.

Zutaten

Zutatenmengen werden angepasst; Mengen im Anleitungstext beziehen sich auf 4 Grundportionen. Gar- und Beizzeit bleiben Richtwerte; größere Stücke separat beurteilen.

Für den Braten

Für den Teig

So wird’s gemacht

  1. 1

    Kartoffeln aufteilen

    Kartoffeln schälen. 400 g in Salzwasser weich kochen, gut abtropfen lassen und heiß durch eine Presse drücken. Die übrigen 800 g sehr fein reiben und in einem sauberen Tuch kräftig ausdrücken. Die Flüssigkeit auffangen und kurz stehen lassen; abgesetzte Stärke kann in den Teig zurück.

  2. 2

    Teig herstellen

    Gekochte Kartoffeln noch heiß mit den ausgepressten rohen Kartoffeln, abgesetzter Stärke und Salz vermengen. Nach Bedarf zusätzliche Kartoffelstärke einarbeiten. Die Masse soll formbar werden, aber nicht aus möglichst viel Stärke bestehen. Kartoffelsorten enthalten unterschiedlich viel Wasser; deshalb ist die Reserve ein Richtwert.

  3. 3

    Brot rösten und einen Knödel testen

    Weißbrot würfeln und in Butter goldgelb rösten. Einen kleinen Probeknödel aus der Kartoffelmasse in siedendes, nicht sprudelnd kochendes Wasser geben. Hält er nicht zusammen, etwas Stärke ergänzen und erneut testen. Erst danach acht Knödel formen und jeweils einige Brotwürfel in die Mitte setzen.

  4. 4

    Ziehen lassen

    Knödel in einen großen Topf mit leicht siedendem Salzwasser setzen und ungefähr 20 Minuten gar ziehen lassen. Den Teig auch im Inneren vollständig garen; die Zeit richtet sich nach Größe. Mit einer Schaumkelle herausheben und direkt mit heißer Sauerbratensoße servieren.

Quellen & Einordnung

Die verlinkten Quellen belegen Grundlagen oder einzelne regionale Fassungen. Unsere Mengen, Vergleiche und Küchenhinweise sind redaktionell ausgearbeitet.

Das Wissen dahinter

Sauerbratensoße herstellen: vom Bratensatz zur ausgewogenen Soße

Eine gute Sauerbratensoße verbindet Röstaromen, Schmorflüssigkeit und dosierte Säure. Erst abseihen, entfetten und abschmecken, dann binden. Süße und Gewürze werden in kleinen Schritten ergänzt.

Weiterlesen →

Sauerbraten vorbereiten und aufwärmen: entspannt servieren

Sauerbraten lässt sich am Vortag garen. Entscheidend sind zügiges Abkühlen, kalte Lagerung und gründliches Wiedererhitzen. Eine große warme Brätermenge darf nicht stundenlang ungekühlt stehen.

Weiterlesen →

Noch eine andere Fassung?

Illustration: Semmelknödel angerichtet
Beilage

Semmelknödel

Altbackene Brötchen werden mit Milch, Ei und Petersilie zu saucenfreundlichen Knödeln. Die Brotfeuchtigkeit bestimmt die Teigkonsistenz.

25 Min. Arbeit · 20 Min. Garen
Illustration: Handgeschabte Spätzle angerichtet
Beilage

Handgeschabte Spätzle

Mehl, Eier und Wasser ergeben einen zähfließenden Teig. Direkt ins siedende Wasser geschabt passen die unregelmäßigen Spätzle besonders gut zur Soße.

30 Min. Arbeit · 15 Min. Garen
Illustration: Klassischer Rotkohl angerichtet
Beilage

Klassischer Rotkohl

Langsam gedünsteter Rotkohl mit Zwiebel, Apfelessig und Lorbeer. Säure und Süße werden zum Schluss fein eingestellt.

25 Min. Arbeit · 1 Std. Garen